Vor zwei Wochen hatte ich hier noch Skizzen zu einem neuen Projekt gezeigt, ein Projekt für die FAZ - wie ich seit heute bemerken kann.
Angesprochen wurde ich dafür Ende letzten Jahres, als der Redaktion bekannt war, das Volker Reiche nicht mehr jeden Tag den Strizz zeichnen würde. Andreas Platthaus fragte eine Reihe von Zeichnern, die nun an dem prominenten Platz eine Fortsetzungsgeschichte erzählen sollten. Mit Ralf König ging es los.
Ich hatte meinen lieben Freund Martin Baltscheit gefragt, ob wir diesen Comic nicht zusammen machen sollten. Wir hatten vor einigen Jahren mal ein ziemlich gelungenes Konzept für einen wöchentlichen Strip für eine andere, überregionale Tageszeitung gemacht, aus dem dann aber leider nichts geworden ist - wobei wir bis heute keine offizielle Absage bekommen haben. Naja. Der mitverantwortliche Redakteur hatte wohl besseres zu tun.
Mein lieber Freund Martin ist vor einem halben Jahr Vater von Zwillingen geworden. Das dies stressig werden würde, war zu erwarten. Wie stressig genau, dann allerdings doch nicht. Auf jeden Fall beschloss Martin aus dem Projekt auszusteigen, mit der Überzeugung, dass ich das auch wunderbar alleine schaffen würde.
Das Ganze war vor gut einem Monat, während der Leipziger Buchmesse. Und ich begann über eine eigene Geschichte nachzudenken. Ich hatte ja noch Zeit. Ich sollte ja erst im August ran.
Aber wie das Leben so spielt, rief mich eine Woche nach Leipzig Andreas an. Er erklärte mir, dass man sich ein paar Gedanken gemacht hätte und sich gefragt hat, ob ich nicht nach König weitermachen könnte.
Schluck ...
Natürlich!
Von nun an ging alles ziemlich schnell. Geschichte schreiben. Andere Jobs abarbeiten. Erste Entwürfe machen.
Und jetzt geht es auch schon los. Und zwar immer von Dienstag bis Freitag im Feuilleton der FAZ oder auch
hier im Netz.
Leider habe ich zur Zeit noch nicht den Vorsprung gegenüber der Veröffentlichung, den ich gerne hätte.
Aber ich arbeite daran.